Web App · Mobile · Navigation · GIS|2023

ALCO Area Map – Digitale Arealnavigation für das VBS

Solo-EntwicklungTechnische Umsetzung im Alleingang.

"„Die Herausforderung war nicht, eine Karte anzuzeigen – sondern aus einem komplexen Areal eine Navigation zu machen, die ohne Erklärung verstanden wird.“"

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ALCO Area Map – Digitale Arealnavigation für das VBS - Bild 1
Vollbild
3 Sprachen · Live-Navigation · eigener Karteneditor

Kunde

VBS

Jahr

2023

Projekt Beschreibung

Für einen Standort des VBS entwickelte ich eine webbasierte, mobile-first Arealnavigation, mit der sich Besucher und Mitarbeitende auf einem komplexen Industrie- und Logistikareal schnell orientieren können. Die Anwendung verbindet eine georeferenzierte Satellitenkarte mit Gebäuden, Zielen und definierten Routen. Nutzer können einen gewünschten Ort auswählen und sich direkt dorthin navigieren lassen – zu Fuss oder mit dem Fahrzeug. Die Lösung wurde später als Version 2 umfassend weiterentwickelt. Dazu gehören eine dreisprachige Benutzeroberfläche in Deutsch, Französisch und Italienisch, ein kontextbezogenes Willkommensfenster, Live-Navigation mit aktueller Position und Richtung sowie ein vollständig überarbeiteter Administrationsbereich. Mein Verantwortungsbereich umfasste dabei den gesamten Produktprozess: Anforderungserhebung, Konzeption, Prototyping, UX/UI, technische Architektur, Implementierung und Weiterentwicklung.

Die Geschichte

Die Ausgangslage war ein grosses Areal mit zahlreichen Gebäuden, Werkstätten, Zufahrten und unterschiedlichen Zielpunkten. Für Personen, die das Gelände nicht kannten, war die Orientierung entsprechend schwierig. Klassische Kartendienste konnten dieses Problem nur eingeschränkt lösen, da interne Gebäude, Zufahrtswege und arealspezifische Routen dort nicht ausreichend abgebildet waren. Die zentrale Frage lautete deshalb: Wie kann eine Person auf dem Gelände innerhalb weniger Sekunden verstehen, wo sie sich befindet und wie sie zu ihrem Ziel gelangt? Daraus entstand die Idee einer speziell auf das Areal zugeschnittenen webbasierten Navigation. Statt eine umfangreiche native App zu entwickeln, sollte die Lösung direkt über den Browser auf dem Smartphone funktionieren. Besucher benötigen dadurch keine Installation und können die Anwendung unmittelbar vor Ort verwenden. Die erste Version konzentrierte sich auf die grundlegende Orientierung und Navigation auf dem Gelände. Mit der praktischen Nutzung entstanden jedoch weitere Anforderungen. Diese Erkenntnisse bildeten später die Grundlage für eine umfassend überarbeitete zweite Version. Ein wichtiger Teil davon war der Einstieg in die Anwendung. Statt Nutzer unmittelbar mit einer Karte zu konfrontieren, erscheint beim Öffnen nun ein Willkommensbereich mit häufig verwendeten Zielen. Besucher können dadurch beispielsweise direkt einen häufig gesuchten Standort auswählen oder den Empfang kontaktieren. Damit entstand aus einer reinen Karte zunehmend ein digitaler Einstiegspunkt für das gesamte Areal.