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MyMovIT – SaaS-Plattform für die Digitalisierung von Dienstleistungsbetrieben

Solo-EntwicklungTechnische Umsetzung im Alleingang.

"Mit MyMovIT habe ich nicht einfach Software entwickelt. Ich habe gelernt, aus einem realen Kundenproblem ein Produkt zu machen und es über seinen gesamten Lebenszyklus zu verantworten."

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MyMovIT – SaaS-Plattform für die Digitalisierung von Dienstleistungsbetrieben - Bild 1
Vollbild
End-to-End Product Ownership

Kunde

Eigenentwicklung / verschiedene KMU

Jahr

2018 – 2025

Tech Stack

NodeJSAngular

Projekt Beschreibung

MyMovIT ist eines meiner ersten grösseren Softwareprojekte und entstand 2019 aus dem Ziel, administrative Prozesse kleiner und mittelständischer Dienstleistungsbetriebe zu vereinfachen und zu digitalisieren. Aus einer zunächst überschaubaren Idee entwickelte sich eine umfassende SaaS-Plattform mit Online-Terminbuchung, Agenda, Kundenmanagement, Kassensystem sowie Funktionen für Reporting und betriebliche Organisation. Kunden können Termine selbstständig online buchen, während Unternehmen ihre Kunden, Termine und täglichen Geschäftsprozesse zentral verwalten können. Für mich war MyMovIT weit mehr als ein reines Entwicklungsprojekt. Ich begleitete das Produkt über den gesamten Lebenszyklus hinweg: von der ersten Bedarfserhebung über Prototyping, UX/UI-Design und technische Umsetzung bis hin zu Verkauf, Einführung bei Kunden, Betrieb und Support. Dadurch lernte ich früh, Software nicht nur aus technischer Sicht zu betrachten, sondern als Produkt, das ein konkretes Geschäftsproblem lösen und für den Anwender einen messbaren Nutzen schaffen muss.

Die Geschichte

Die Idee für MyMovIT entstand 2019 aus der Beobachtung eines sehr alltäglichen Problems: Viele kleinere Dienstleistungsbetriebe arbeiteten noch mit einer Mischung aus Papieragenda, Telefon, einzelnen digitalen Tools und manuellen administrativen Prozessen. Bevor ich mit der eigentlichen Entwicklung begann, beschäftigte ich mich deshalb intensiv mit den realen Arbeitsabläufen der späteren Nutzer. Welche Aufgaben kosten im Alltag besonders viel Zeit? Wo entstehen Medienbrüche? Welche Informationen werden mehrfach erfasst? Welche Tätigkeiten könnten automatisiert werden? Aus Gesprächen, Beobachtungen und direktem Feedback entstanden die ersten Anforderungen. Dabei war mir wichtig, nicht einfach bestehende analoge Prozesse eins zu eins zu digitalisieren. Stattdessen wollte ich verstehen, warum ein Prozess existiert und wie er mit Software einfacher gestaltet werden kann. Auf Basis dieser Erkenntnisse entstanden erste Konzepte und Prototypen. Funktionen wurden schrittweise umgesetzt, mit Anwendern getestet und anhand ihres Feedbacks weiterentwickelt. So entwickelte sich aus einer ursprünglichen Anwendung zunehmend eine Plattform für verschiedene zentrale Geschäftsprozesse. Ein wichtiger Bestandteil war die Online-Terminbuchung. Kunden sollten unabhängig von Öffnungszeiten verfügbare Termine sehen und selbst buchen können. Gleichzeitig mussten diese Buchungen direkt mit der internen Agenda und den Kundendaten zusammenspielen. Automatische Terminerinnerungen sollten zusätzlich administrative Arbeit reduzieren und helfen, vergessene Termine zu vermeiden. Diese Funktionen sind bis heute ein zentraler Bestandteil des Produkts. Mit der Zeit kamen weitere Bereiche hinzu: Kundenmanagement, Kassensystem, Finanz- und Reportingfunktionen sowie Möglichkeiten zur individuellen Anpassung an unterschiedliche Unternehmen. Eine der wichtigsten Erfahrungen aus diesem Projekt war für mich die enge Verbindung zwischen Produktentwicklung und Kundenkontakt. Ich entwickelte die Software nicht isoliert, sondern präsentierte sie potenziellen Kunden, erklärte den Nutzen, führte die Lösung ein und nahm anschliessend deren Rückmeldungen entgegen. Damit war ich gleichzeitig Entwickler, Product Owner, UX-Designer, Ansprechpartner und teilweise auch Verkäufer. Gerade dieser direkte Kontakt hatte grossen Einfluss auf die Entwicklung. Kunden denken nicht in Datenbanken, Komponenten oder APIs. Sie denken in Problemen wie: «Ich verliere zu viel Zeit am Telefon.» «Meine Kunden vergessen ihre Termine.» «Ich möchte wissen, wie mein Geschäft läuft.» Die Aufgabe bestand darin, solche Bedürfnisse in einfache digitale Prozesse und letztlich in technische Anforderungen zu übersetzen. Genau diese Denkweise prägt meine Arbeit bis heute.